Integrative Begleitung

Was bedeutet "ganzheitliche" Begleitung bei SOLIBA?

Diese einzigartige Art der Begleitung ist das Herzstück von SOLIBA. Integrative Begleitung und Beratung ist ein ganzheitlicher, methodenübergreifender Ansatz, der den Menschen als Körper, Geist und Seele in seinen komplexen Systemen und Zusammenhängen betrachtet. Ziel ist, dadurch nicht nur nur die Stellschraube für ein Problem an einer möglichst effektiven Stelle auszumachen und daran zu arbeiten, sondern mit dem Verständnis der Wechselwirkungen untereinander und einer ganzheitlichen Betrachtungsweise noch nachhaltigere Entwicklungspotenziale und tiefergehende Lösungen zu ermöglichen. Der Vorteil gegenüber rein gesprächsbasierten Ansätzen ist außerdem, dass nicht nur mentale, sondern auch systemische, körperliche, emotionale oder energetische Aspekte eines Themas parallel mitangesprochen werden können. Um trotz der multimodalen Arbeitsweise eine professionelle Begleitung zu gewährleisten werden Methoden und Techniken verschiedener Schulen selbstverständlich nicht während der Anwendung miteinander vermischt, sondern klar und sauber voneinander abgegrenzt, nacheinander durchgeführt. 

1) Systemische Perspektive

In bestimmten Schulen und Strömungen erfolgt eine Betrachtung des Individuums isoliert von seinem Umfeld, oft mit Fokus auf Defiziten im Einzelnen. Anders beim systemischen Ansatz; dieser betrachtet Menschen als Teil von Beziehungsgeflechten (Familien, Teams, Gesellschaft). Probleme werden als Wechselwirkungen innerhalb dieses Systems verstanden. Ziel ist es, Lösungen zu finden, die das Gleichgewicht im System positiv verändern.

Angewandte Methoden:

  • Einbezug des Umfeldes und seiner Wechselwirkungen auf die jetzige Situation oder betreffend des Problems in die Betrachtungsweise

  • Erarbeiten von neuen Perspektiven, Handlungsspielräumen und Lösungen durch systemische Fragetechniken

  • Aufstellungsarbeit am Systembrett oder Skulpturaufstellung im Raum

2) Körperliche Ebene

Unsere körperliche Balance ist eng mit dem autonomen Nervensystem verknüpft.

Beispiele für angewandte Methoden:

  • Entspannungstechniken

  • naturgestütztes arbeiten (körperorientiert; Coaching mit Bewegung)

top-view photography of tree
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topless woman wearing black jeans
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Das 5 Ebenen-Modell beim ganzheitlichen, integrativen Beratungsansatz von SOLIBA

Ebene des 3) Fühlens und 4) Denkens

Beispiele für angewandte Methoden:

  • kognitives Stressmanagement und Achtsamkeitstraining

  • Glaubenssatzarbeit

  • Emotionscoaching

  • Positive Psychologie

5) Feinstoffliche/ energetische Ebene

Beispiele für angewandte Methoden:

  • Kinesiologie

  • Aura- und Chakraarbeit

smiley ball
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green trees and mountains under white clouds and blue sky during daytime
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Wie kann eine integrative Begleitung in einem Coaching bei SOLIBA aussehen?

Viele Menschen glauben, dass sie z.B. mit Meditation oder Energiearbeit alle ihre Probleme lösen können. Und wundern sich dann, dass sie immer noch den falschen Partner anziehen, immer noch die gleichen Muster haben, etc. Doch das Auflösen im energetischen Bereich alleine führt nicht automatisch dazu, dass man sich besser abgrenzen kann oder mehr Selbstliebe hat. Das sind Entwicklungsprozesse, die ganz verkörpert werden dürfen, Gefühle und Gedanken miteingeschlossen. Umgekehrt kann es wiederum auch sein, dass ein Gefühl von innerer Leere, tiefe Sehnsucht oder Süchte manchmal durch fehlende Seelenanteile oder Fremdenergien zustandekommt. Und sich die negativen Gefühle umgehend bessern, wenn man energetisch das System bereinigt hat (ich spreche hier aus eigener, langjähriger Erfahrung). An diesem Beispiel zeigt sich, dass es "die eine Methode" zur Lösung eines Themas nicht gibt. Manchmal ist vielleicht Glaubenssatzarbeit angebracht, manchmal Emotionscoaching, manchmal helfen körperliche Anreize um das System in die Balance zu bringen, manchmal ist es eine energetische Blockade oder ein "toxisches" System das auf die betreffende Person negativ einwirkt und ganz oft ist es eine Kombination aus mehreren Faktoren. Die Arbeit auf einer Ebene kann eine positive Veränderung auf allen anderen Ebenen bewirken (Bsp.: eine Person entwickelt mehr Selbstliebe, lernt sich abzugrenzen und verlässt daraufhin das für sie schon lange belastende und gesundheitsgefährdende Arbeitsverhältnis), oder aber jemand wechselt ständig die Arbeitsstelle und bleibt trotzdem dauerhaft unzufrieden, weil die Ursache des Problemes in diesem Fall nicht allein im Außen zu finden ist. Zur Verdeutlichung der multikausalen Betrachtungsweise soll im Folgenden ein Fallbeispiel beschrieben werden.

Fallbeispiel:

Jemand kommt in die Beratung wegen Stress und Erschöpfung. Es stellt sich heraus, dass das Arbeitspensum im Job viel zu groß ist, man sich diesem kaum noch gewachsen fühlt und dies immer öfter in Niedergeschlagenheit, Gedankenkreisen und Schlaflosigkeit mündet, was wiederum zu noch mehr Stress und Erschöpfung führt. Folgende Möglichkeiten für die Bearbeitung des Themas stehen dabei zur Auswahl:

Umfeld: Am Arbeitsplatz herrschen unklare Strukturen und Verantwortlichkeiten vor, Rollen sind nicht klar definiert; hinzu kommt ein Personalmangel. Gibt es Möglichkeiten, sich im System entweder anders zu positionieren/ zu verhalten und konstruktive Veränderungen anzustoßen, oder falls nein, ab wann könnte es eine Lösung sein, das System zeitweise oder ganz zu verlassen?

Körperliche Ebene: Aufgrund der dauerhaften Belastung ist der Sympathikus, als Teil des autonomen Nervensystems, ständig aktiv und im Kampf-oder-Flucht-Modus. Adrenalin und Cortisol werden ausgeschüttet, der Körper kann nicht abschalten und reagiert mit Schlafproblemen. Wie kann der Körper durch regeneratives Stressmanagement und Entspannungsübungen dabei unterstützt werden, wieder mehr in die Ruhe zu kommen und den Parasympathikus zu aktivieren? Oder braucht es vielleicht sogar mehr (Burnoutprävention)?

Auf der Ebene der Persönlickeit zeigt sich, dass es der Person sowohl gegenüber Kollegen als auch gegenüber Kunden schwer fällt, Grenzen zu setzen und "nein" zu sagen. Dahinter stecken erlernte, dysfunktionale Glaubenssätze und Selbstwertprobleme. Positive Glaubenssätze werden erarbeitet (Bsp. für einen möglichen positiven Glaubenssatz: "Ich bin wertvoll" - und fühle es selbst dann noch, wenn mein Gegenüber auf meine Grenzesetzung mit "Liebesentzug" reagiert).

Feinstoffliche Ebene: Auf energetischer Ebene zeigt sich beim kinesiologischen austesten, dass eine Dysbalance des Nervenmeridianes und Stirnchakra vorliegt. Durch eine Ausbalancierung kann wieder der Zugang zu mehr Vitalität, Lebensenergie und Ausgeglichenheit zur Verfügung stehen.

Man sieht an diesem Beispiel gut, dass Probleme aufgrund der Komplexität von Menschen auf vielen Ebenen bestehen kann. Im Coaching kann nun entweder gemeinsam geschaut werden, auf welcher Ebene für den jetzigen Moment die größte Stellschraube für eine mögliche Verbesserung des Problems liegen könnte (wobei sie sich wie oben erwähnt auch zugunsten der Fragestellung/ Problemlösung wechselseitig beeinflussen können) - oder bei längerer Prozessbegleitung kann es sich auch lohnen, bei einem Thema zur Begünstigung einer  vertieften, nachhaltigen Wirkung direkt auf mehreren Ebenen parallel zu arbeiten.